Portrait
Warum eine MERK? Der Zusammenhalt der Mennonitengemeinden Europas (und weltweit) und ihrer Konferenzen und Landesverbände ist grundsätzlich durch keine hierarchischen Strukturen gesichert. Umso wichtiger sind deshalb regelmässige Treffen, die dem Austausch, der Begegnung und der gegenseitigen Inspiration unter den Glaubensgeschwistern sowie dem Zeugnis nach aussen dienen.
Wie oft, wo und wer? Seit 1975 gibt es dazu die Mennonitischen Europäischen Regionalkonferenzen (MERK) – regional im Sinne von kontinental und in Unterscheidung zu den Weltkonferenzen – die in der Regel alle sechs Jahre stattfinden, abwechslungsweise in verschiedenen Ländern Europas. Das Gastgeberland sichert jeweils die Organisation, der Inhalt wird von einem international zusammengesetzten Progammkomitee erarbeitet.
Für wen? Zur MERK sind immer alle Interessierten eingeladen, Gemeindemitglieder wie Gemeindeverantwortliche, Mennoniten und Gäste aus anderen Kirchen und Denominationen.
Die bisherigen MERK:
- 1. MERK 1975 Bienenberg/Liestal, Schweiz „Seligpreisungen und Schleitheimer Artikel“
- 2. MERK 1977 Elspeet, Holland „Das Reich Gottes in einer sich verändernden Welt“
- 3. MERK 1981 Enkenbach, Deutschland „Ihr werdet meine Zeugen sein“
- 4. MERK 1988 Tramelan, Schweiz „In der Welt leben“
- 5. MERK 1993 Colmar, Frankreich „Jesus Christus, unser Friede“
- 6. MERK 1996 Elspeet, Holland „500 Jahre nach Menno Simons unterwegs in die Zukunft Gottes“
- 7. MERK 2000 Ludwigshafen, Deutschland „Gottes weiter Raum – Schalom“
- 8. MERK 2006 Barcelona, Spanien „Freiheit ist Verbindlichkeit – Gottes Willen leben“
- 9. MERK 2012 Sumiswald, Schweiz „Hände reichen über Grenzen“