Start ins Teensprogramm

18. Mai 2012 - Im Jugendzelt hat heute Morgen der Einstieg in das Teensprogramm, also das Programm für 13- bis 16-jährigen stattgefunden.

Pünktlich um 10 Uhr ist auch die Gruppe mit den TAC-Teilnehmenden eingetroffen. Das TAC ist das Erlebnisweekend der Mennonitischen Jugendkommission (MJKS), wo mennonitischen Teens durch gute und spannende Erlebnisse den Zugang zur Täufergeschichte ermöglicht werden soll. Neben den 45 TAC-Leuten sind 26 weitere Teenager von Deutschland, Frankreich und der Schweiz angemeldet – insgesamt fanden sich im Jugendzelt also über siebzig Teilnehmende ein.

Für den Einstieg waren heute Morgen die Jugendpastoren Jens, Erwin und Gustav von der Mennonitischen Jugend Nord- & Süddeutschland zuständig. Um die Teenager richtig in die Thematik des ‚Hände Reichens über Grenzen‘ hineinzuholen wurden alle Register gezogen: Von Lobpreis mit einer kleinen Band, über lustige Einstiegsspiele und kurzen Animationsfilmen, bis hin zu Erfahrungsberichte von erlebten Grenzen wurde alles geboten. Für Riki Neufeld, den Hauptverantwortlichen für das Teenager- und Jugendprogramm an der MERK, war es wichtig, den Wert der Gemeinschaft schon bei den Teenagern zu betonen und ihnen ein dynamisches Erlebnis, eben mit Liedern, Spielen und Inputs, zu bieten. Mit Geschichten über gereichte Hände und überwundene Grenzen, die von Teilnehmenden laut vorgelesenen wurden, wurde die MERK-Thematik konkret fassbar: So wurden die Teenager beispielsweise ermutigt, Grenzen zu überschreiten, indem sie Gefährdungen der Umwelt nicht akzeptieren – und Hände rreichen indem sie den Kaugummi zum Kehricht tragen, anstatt ihn achtlos wegzuwerfen.

Neben der Thematisierung des MERK-Themas war für die Vorbereitungsgruppen des Teensprogrammes ein weiterer zentraler Aspekt, das Bewusstsein für das Täufer- bzw. Menno-Sein zu stärken und die eigene Identität greifbar und erfahrbar zu machen. Genau vor diesem Hintergrund wird das TAC-Leiterteam eben am Freitagnachmittag und den ganzen Samstag hindurch das Teenagerprogramm durchführen. Den Teens soll es so möglich werden, die eigene mennonitische Identität mit dem Slogan ‚Hände reichen über Grenzen‘ zu verbinden.

Jonas Widmer
MERK-Pressezentrum