MERK

Die MERK ist für mich Begegnung, Inspiration und Impuls

24. November 2011– Interview mit Markus Rediger, Hauptverantwortlicher für die MERK 2012 in Sumiswald/Schweiz.

Markus, warum engagierst du dich für diese MERK 2012?

Weil ich es wichtig finde, dass wir uns als Mennoniten untereinander immer wieder treffen. An der MERK können alle berührt werden können durch Gemeinschaft und Begegnung miteinander und mit Gott und voneinander lernen. Zudem sind unser Zeugnis der Gemeinschaft und des gelebten Glaubens, das Friedenszeugnis Werte, die gefragter sind denn je. Die MERK kann helfen, dass wir sie pflegen, weiter bewegen und weiter tragen gegen innen und aussen.

Plädoyer für ein mennonitisches Familientreffen?

Eine Familie, die sich nicht trifft, ist früher oder später keine Familie mehr. Deshalb wollen wir diese Plattform der Gemeinschaft und des Zusammentreffens anbieten. Zudem kann für mich kein Kommunikationsmittel die direkte Begegnung mit dem Nächsten ersetzen. Glauben und Leben hat immer mit Begegnung zu tun, mit Mitmenschen, mit andern, mit Gott. Das ist zentral.

Warum gerade Sumiswald?

Nach Bienenberg/Basel (1975) und Tramelan/Jura (1988), ist jetzt die Region Emmental/Bern dran und Sumiswald liegt im Einzugsgebiet der Gemeinde Emmental. Zudem ist die Gegend täufergeschichtlich bedeutend. Sie steht für eine oft schwierige, belastende und trennende Vergangenheit. Gerade da wollen wir ein Zeichen der Gemeinschaft setzen, einen wohltuenden Akzent mit unserem Glaubenszeugnis, das Grenzen öffnet und Hände ausstreckt.

Worauf freust du dich am meisten?

Auf die Begegnung mit Leuten aus vielen Hintergründen und Sprachen und Ländern. Und auf das Thema „Hände reichen über Grenzen“ mit den vier Tagesthemen, von denen ich viel erwarte. Das Programm ist vielfältig und bietet für jeden etwas. Das freut mich sehr.

Was wird die MERK verändern in der Konferenz der Mennoniten der Schweiz und in ihren Gemeinden?

Ich wünschte mir dass diese MERK hier Impulse auslöst, dass wir einander gegenseitig inspirieren können und uns ermutigen unseren Weg zu gehen, dass uns vielleicht auch neue Perspektiven aufgehen zu unserem Auftrag und unserer Berufung. Vom Emmental aus ist einmal ein Funke gesprungen, auf den sich noch viele Leute weltweit berufen. Vielleicht kommen durch die MERK und die Treffen der Weltkonferenz, die vor und nach der MERK in Basel stattfinden, jetzt Menschen zurück und tragen etwas von diesem Funken und von diesem Feuer und Leben wieder zurück. Das könnte auch uns neu beleben.

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MERK2012_PM_111124_Die_MERK_ist_fuer_mich_Begegnung_Inspiration_und_Impuls.pdf