MERK

17 Fragen zur MERK

12. April 2011

1. Wann findet nun die MERK eigentlich genau statt?

Vom 17.-20. Mai 2012, von Auffahrtsdonnerstag bis Sonntag.

2. Wo wird sie durchgeführt?

Im Forum Sumiswald, einem modernen Kongress- und Freizeitzentrum. Mit der grossen Sport- und Eventhalle, zahlreichen Seminar und Zusatzräumen, dem Restaurantbetrieb sowie Gästezimmern und Massenlager und einem grosszügigen Umschwung bietet es der fast alles, was sie an Infrastruktur braucht. Ein Festzelt für das Teens- und Jugendprogramm wird die Anlage ergänzen.

3. Wieviele Leute werden erwartet?

600 - 800 Dauergäste. Für den Gottesdienst am Sonntag rechnen wir mit 1’000 – 1'200 Besuchern.

4. Gibt es bereits Anmeldungen?

Mindestens 50 Personen sind auf Sicher dabei: Die vom Programmkomitee, vom Organisationskomitee und vom Leitungsausschuss! Die Prospekte werden aber erst im Oktober 2011 verteilt, Anmeldeschluss I (mit Vergünstigung) wird der 31. Januar sein, Anmeldeschluss II der 31. März 2012.

5. Wo werden all die Leute untergebracht? Gibt es im Emmental überhaupt genügend Übernachtungsplätze für so viele Leute?

Kein Problem! Im Forum Sumiswald gibt es in Zimmern und Massenlagern 262 Betten. Dann haben wir 166 Betten im nahe gelegenen Dienstleistungszentrum. Dazu kommen Hotelbetten in Sumiswald und in weiteren Ortschaften der Region. Es auch ein Angebot an Privatunterkünften geben. Und die Holländer haben natürlich nach dem nächstliegenden Campingplatz gefragt!

6. Wie weit sind die Vorbereitungen fortgeschritten?

Organisatorisch ist alles Nötige auf dem Schlitten: Die Verantwortungen für alle Bereiche verteilt und die Aufgaben beschrieben, Räumlichkeiten und Verpflegung gesichert. Das OK mit Bereichsverantwortlichen vorwiegend aus dem Emmental leistet da solide Arbeit. Zurzeit läuft in den Schweizer Gemeinden noch die Anwerbung von HelferInnen in den verschiedenen Bereichen. Das Programmkomitee hat sich bis jetzt drei Mal getroffen, hat zuerst das Thema und beim zweiten Mal die Grobstruktur festgelegt und beim dritten Treffen am 1./2. April die Detailprogramme der einzelnen Veranstaltungen besprochen. Diese Programme werden nun anhand der Diskussion nochmals überarbeitet. Zurzeit laufen die Anfragen an die Personen, die den Anlass als ReferentInnen, ModeratorInnen, WorkshopleiterInnen usw. mitgestalten sollen. Und die Programme für Kinder, Teens und Jugendliche müssen noch definiert werden – hier fehlten bisher die nötigen MitgestalterInnen. Auch das Gesangs- und Musikprogramm muss aufgrund der aktuellen Vorgaben noch ausgearbeitet werden. Ende Juli soll alles soweit definiert sein, dass wir den Prospekt gestalten können – wir sind auf gutem Kurs.

7. Seid ihr zufrieden mit dem Verlauf der Vorbereitungen?

Ja.

8. In Paraguay gab es viele Projekte, Besuche, Besichtigungen und Ausflugsmöglichkeiten. Wie wird dies bei der MERK 2012 sein?

Es gibt ein attraktives Ausflugsprogramm mit Destinationen in der Region Emmental – da ist man auch mit Ross und Wagen oder mit Flyervelos unterwegs – dazu auch Bern und Jura.

9. Wie viele Helfer werden für die Durchführung des Anlasses benötigt?

Voraussichtlich etwa 150 in neun verschiedenen Bereichen.

10. In der Gemeinde wurde bereits mehrmals ein Aufruf zur Mitarbeit gemacht? Melden sich die Leute? Könnt ihr noch mehr gebrauchen?

Rückmeldungen zeigen, dass die Kontaktpersonen in den Gemeinden aktiv sind beim Anfragen von Leuten. Wir erwarten die Listen bis Ostern zurück und sehen erst dann, wie viele wir beim ersten Fischzug gefischt haben.

11. Wie lautet das Hauptthema der MERK?

„Hände reichen über Grenzen“. Die MERK 2012 soll ein hoffnungsvolles Zeichen setzen gegen Aus- und Abgrenzung. Sie soll ermutigende Impulse und Erfahrungen weitergeben wie wir als Christen versöhnlich und sozial/diakonisch wirken können. Weil Gott uns in Jesus Christus „die Hand gereicht“ hat. Weil Gottes Geist uns dazu befreit und inspiriert, Hände reichen zu können, wo wir uns lieber abschotten. Und weil Jesus im Namen Gottes sozial und religiös Ausgegrenzte an seinen Tisch eingeladen hat – auch zum Entsetzen mancher Frommer.

12. Gibt es oder wird es auch eine Internetseite über die MERK geben?

MERK2012.CH ist schon seit einem Jahr aufgeschaltet aber noch nicht sehr belebt. Ab Mai wird sie in neuem Outfit, ausführlicherem Inhalt und regelmässigen Updates daher kommen.

14. Wie wird die MERK eigentlich finanziert?

Grundsätzlich muss sie selbsttragend sein, das heisst über die Tagungsgelder finanziert werden.

15. Wie steht es um die Finanzen?

Die Finanzierung über die Tagungsbeiträge ist sehr schwierig, die Höhe des Tagungsbeitrages (in Kombination mit Verpflegungs-, Unterkunfts- und Reisekosten) sollte nicht vor der Teilnahme abschrecken. Das kann aber bei den hohen Schweizer Preisen in Kombination mit dem gegenwärtigen Euro-Kurs für Nichtschweizer leicht der Fall sein. Erwin Röthlisberger betreibt deshalb aktive Sponsoren-Suche und hat die Gemeinden um Beiträge gebeten (mit erfreulichem Echo), wird Privatpersonen ansprechen und auch Unternehmen um Sponsorenbeiträge anfragen.

16. Von wem wird die MERK durchgeführt? Alleine von Mennonitenseite oder helfen auch andere Organisationen mit?

Die MERK ist organisatorisch eine rein mennonitische Angelegenheit – teilnehmen dürfen aber durchaus auch andere! Die Mennoniten in Europa haben keine stehenden Verbindungsstrukturen. Nebst den jährlichen Konferenzleitertreffen, die dem Austausch dienen, lädt seit 1975 alle sechs Jahre ein anderes Land zur MERK ein. Grundsätzlich ist unsere Konferenz Trägerin der MERK 2012. Für die Projektleitung hat sich aber eine  Ad-hoc-Gruppe mit Personen aus den Gemeinden Bern, Brügg und dem Emmental gebildet. Das Programm wird von einem internationalen Komitee (CH, D, F, NL) bestimmt.

17. Ein persönlicher Wunsch bezüglich der MERK?

Dass sie Impulse und Bewegung auszulösen vermag bis in die Gemeinden der verschiedenen Länder Europas hinein.

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MERK2012_PM_110412_17_Fragen_zur_MERK.pdf